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Europa-Premiere: Grenzenlose Elektromobilität wird konkret

22.11.2011

Erste Nutzer starten grenzüberschreitende Elektromobilität von Wien bis Bratislava

Wien, 22. November 2011. Das erste grenzübergreifende Elektromobilitätsprojekt Europas  - VIBRATE - wird Wien mit Bratislava künftig noch enger verbinden. Heute wurden von den Projektpartnern EVN, Wien Energie, VERBUND und Západoslovenská energetika symbolisch die Schlüssel zur emissionsfreien und energieeffizienten Mobilität an 14 Nutzer aus Bratislava, Wien und Niederösterreich übergeben.

Ziel des Projekts VIBRATE ist die Demonstration eines funktionsfähigen Gesamtsystems Elektromobilität. Da Elektrofahrzeuge drei- bis viermal so energieeffizient unterwegs sind wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, werden sie wesentlich zur Stabilisierung des Energieverbrauchs beitragen. Darüber hinaus werden durch den Einsatz ausschließlich erneuerbarer Energie in Form von Strom aus Wasser- und Windkraft die Abhängigkeit von fossiler Energie und die CO2-Emissionen – speziell im Transportsektor – reduziert. Erklärtes Ziel der Projektpartner ist, die Vorteile einer emissionsfreien und energieeffizienteren Mobilität erlebbar zu machen und Bewusstsein dafür in der Öffentlichkeit zu schaffen. Mit dem Effekt, dass mehr Autofahrer auf umweltschonende Mobilität umsteigen.

Für das Projekt wurden Nutzer von Elektromobilen ausgewählt, die Elektrofahrzeuge im Raum Wien, Niederösterreich, Bratislava im täglichen Betrieb nutzen. Am 1.1.2012 starten sie gemeinsam mit den Projektpartnern den Demonstrationsbetrieb. Ihre Erfahrungen werden 2 Jahre lang gesammelt und der Öffentlichkeit  während des Projektverlaufs  präsentiert werden.

Dafür werden Ladestationen an ausgewählten öffentlichen und semi-öffentlichen (beispielsweise Kundenparkplätze bei Einkaufszentren) Stellen für Schnell- und Normalladung aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt in der Demonstration der Benutzerfreundlichkeit von Elektrofahrzeugen im Verkehrsalltag. Dazu zählt natürlich auch die  grenzüberschreitende Verfügbarkeit aller Services, egal in welchem Land die Kunden e-mobil sind.

Die ersten elektromobilen "Grenzgänger" der Wien - Bratislava Elektromobilitätsregion haben heute die Schlüssel für ihre Fahrzeuge übernommen.

Die Nutzer sind: Tiergarten Schönbrunn, Wien Work Integrative Betriebe und AusbildungsgmbH, Technische Universität Wien, Wiener Hilfswerk, Samariterbund, Umweltbundesamt, EVN Bruck a.d.L./Gemeinde Prellenkirchen, Gemeinde Ma. Enzersdorf, ecoplus, Bratislava Municipality the Town, Bratislava Self-Governing Region, Ministry of Economy, Ministry of Agriculture and Rural Development, City district Bratislava-Petrzalka


Vorbildwirkung für Österreich und Slowakei

Die Twin-City-Elektromobilitätsmodellregion umfasst die Städte Bratislava und Wien sowie die Region zwischen den beiden Städten und damit auch Teile Niederösterreichs. Der Großraum Wien–Bratislava mit rund 3 Millionen Einwohnern birgt ein hohes Potenzial für die Elektromobilität.  

Es handelt sich um das erste gemeinsame Projekt zwischen österreichischen und slowakischen Energieunternehmen. Unterstützt wird das Projekt außer von der EU-Förderagentur auch vom Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und allen zuständigen Regionalregierungen, wie den Magistraten der Städte Wien und Bratislava sowie den Landesregierungen Bratislava und Niederösterreich.



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Starke Partner

Führende Energieunternehmen und maßgebliche Motoren der Elektromobilität in Österreich, wie EVN, VERBUND und Wien Energie, arbeiten im VIBRATE-Projekt zusammen. Zugleich sind sie auch Mitglieder von "Austrian Mobile Power", der Plattform für Elektromobilität in Österreich. Dies gewährleistet Synergien und Erfahrungsaustausch der Twin-City-Modellregion mit derzeit laufenden E-Mobility-Projekten von Austrian Mobile Power, wie „emporA“ und österreichischen Modellregionen, gefördert vom österreichischen Klima- & Energiefonds.

Západoslovenská energetika ist das führende Energieunternehmen in der Slowakei. Der Partner "Energy Centre Bratislava" ist eine Non-Profit-Organisation im Bereich Energie-Effizienz und erneuerbare Energiequellen und unterstützt die Projektleitung auf der slowakischen Seite.

Strategische Partner sind das Wirtschaftsministerium Österreichs (BMWFJ), die Magistrate der Städte Wien und Bratislava sowie die Landesregierungen Bratislava und Niederösterreich. Das Austrian Institute of Technology ist strategischer Partner für die wissenschaftliche Begleitung.

 

 

 

 

 


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